Retsina, der besondere griechische Wein
Freitag, 11. April 2008 | Autor: admin
Weinkenner überall auf der Welt sind sich darin einig, dass der griechische Retsina einen ganz besonderen Wein darstellt. Dies ist nicht zuletzt auf seine Herstellungsweise zurückzuführen, die maßgeblich für den ganz eigenen, harzigen Geschmack verantwortlich ist. Die Griechen selbst trinken ihn zu jeder Gelegenheit, für Menschen aus anderen Ländern bedeutet es zunächst einmal, den Gaumen an das Aroma dieses Weins zu gewöhnen. Allerdings gehen Griechenlandurlauber immer öfter dazu über, den Retsina auch zu jeder Mahlzeit direkt im Land zu genießen, denn dort gehört er einfach dazu. Dabei kann man zwischen weißem und rotem Retsina wählen. Die Einheimischen bevorzugen aber in der Regel immer den weißen Retsina, der sehr viel weiter verbreitet ist.
Geharzter Wein ist natürlich nicht Jedermanns Sache. Kenner behaupten zum Beispiel, dass erst das zweite Glas Retsina schmeckt. Hier geht probieren über studieren. Wichtig ist die Temperatur dieses besonderen Weins, der wirklich nur gut gekühlt sein volles Aroma entwickeln kann. Bedenkt man, dass die Weinsorte bereits in der Antike ein Begriff war, wird noch einmal mehr klar, welche Bedeutung der Retsina in Griechenland einnimmt. Er wird heute zu den unterschiedlichsten Speisen und Gerichten serviert. Eine lange Lagerdauer ist bei diesem Wein jedoch nicht angebracht. Im Gegensatz zu anderen Weinsorten wird er dadurch nämlich auf keinen Fall besser. Retsina sollte also innerhalb der ersten beiden Jahren nach der Herstellung getrunken werden. Gewonnen wird der weiße Retsina in der Hauptsache aus Savatiano-Trauben. Wer zunächst einmal ein Glas des harzigen Weins probieren möchte, kann ihn ohne weiteres als Aperitif nehmen. Auch dies ist in Griechenland üblich.










