Nea Kameni – Griechische Insel
Dienstag, 20. Mai 2008 | Autor: admin
Die Insel Nea Kameni ist noch sehr jung. Sie entstand durch die vulkanische Aktivität des Santorin vor ca. 400 Jahren. Die Insel ist unbewohnt und vielleicht die jüngste Insel von Griechenland. Nea Kameni liegt etwa 500 Meter von der Insel Palea Kameni entfernt. Das fast kreisrunde Inselchen hat einen Durchmesser von etwa zwei Kilometern. Nea Kameni ist ein Teil der Kykladen.
Die Insel ist wegen ihrer vulkanischen Aktivität sehr beliebt und wird deshalb täglich von Touristenboote angefahren. Aus dem 125 Meter hohen Krater steigt ständig schwefliger Rauch auf. Das ist natürlich die Touristenattraktion schlechthin.
Die Umgebung bzw. die Steine und der Sand um den Krater herum ist gelblich eingefärbt. Dies ist auch eine Folge der schwefelhaltigen Nebelschwaden.
Im restlichen Europa gibt es außer hier in den Kykladen nur noch den Vesuv als aktive Vulkane. Da ist es nur logisch und nachvollziehbar, warum Urlauber die schlafende Gefahr so beeindruckend finden. Ansonsten bietet die kleine Insel nichts Besonderes mehr. Die Insel war aufgrund ihrer vulkanischen Aktivität nie bewohnt.
Es gibt auf Nea Kameni so gut wie keine Vegetation und auch keine wildlebenden Ziegen. Der Ort ist trostlos könnte man meinen, aber das ist nicht so. Er ist auch Rohstoffquelle, den Schwefel war und ist ein begehrter Rohstoff. In der griechischen Mythologie findet sich die Rauch speiende Insel merkwürdiger aber nicht. Um die Kräfte der Natur oder um einen Einblick in den „Hades“ werfen zu wollen, sollte jeder Kykladen Reisende unbedingt per Boot zur Insel fahren. Bitte beachten Sie die Sicherheitsanweisungen und nehmen Sie genug zu trinken mit.










