Kimolos – Griechische Insel
Mittwoch, 21. Januar 2009 | Autor: admin
Die meisten Einwohner der sehr wasserarmen Insel Kimolos leben noch immer vom Fischfang und der Landwirtschaft. 2007 wurde aufgrund des großen Wassermangels Alarmstufe Rot gegeben. Die Insel wurde dann über das Meer mit Booten und Wasserschiffen versorgt. Die Insel ist 37 Quadratkilometer groß und liegt etwa 140 km südöstlich von Athen.
Die meisten der Einwohner leben in einem kleinen Ort namens Chora. Die kleine Stadt liegt etwas höher als der Hafen und bietet einen sehr schönen Ausblick auf Meer und Hafen.
Im Mittelalter war die Insel sogar von Venezianern bewohnt. Davon zeugt noch heute die alte venezianische Burg. Die Burg ist wirklich sehenswert.
Die Insel lebt nicht nur vom Fischfang. Neben Tourismus wird auf der Insel auch Bentonit abgebaut. Dieses vielfältige Mineral ist z.B. in Aquarien oder bei der Lebensmittelherstellung anzutreffen. Die Insel ist Teil von Griechenland und der Kykladen und wird also von Athen aus verwaltet.
Der Tourismus hat auf Kimolos begonnen, aber bis dato nur für die Griechen, für andere Touristen öffnet sie sich zwar, aber erst langsam. Wer in den Monaten Juli und August die Insel besuchen will, dem sie angeraten, vorab ein Zimmer zu buchen, denn in dieser Zeit besteht Zimmermangel.
Im Süden der Insel liegen die Reste einer teilweisen versunkenen alten Stadt. Der höchste Punkt des Atolls ist etwa 397 Meter hoch, wie der Durchschnitt auf den Kykladen. Wer echte Griechen kennenlernen will und den es nicht scheut als Fremder auf einer Insel betrachtet zu werden, für den ist die Insel das Richtige. Aber aufpassen! Bei starkem Wellegang wird die Insel von keinem Schiff angefahren.










