Kea – Griechische Insel
Samstag, 20. Dezember 2008 | Autor: admin
Kea gehört zur Inselgruppe der Kykladen und liegt etwa 60 km im Süd-Osten von Athen und ist die westlichste Insel der Kykladen.
Der Fährbetrieb zur Insel ist regelmäßig. Das Eiland ist gut 18 km lang und 9 km breit. Der höchste Punkt der Insel ist gut 540 Meter hoch. Die Insel ist bewohnt und die Gesamteinwohnerzahl beträgt 1600.
Die Anwohner leben von der Fischerei und von der Landwirtschaft (Ziegen, Käse, Oliven, Wein). Da der Tourismus erst noch in den Kinderschuhen steckt, fließen daraus noch keine bzw. wenige finanzielle Mittel.
Der größte Ort, der Hauptort, hat auch die meisten Einwohner. Einzelne bewohnte Weiler und kleinere Küstenorte sind ebenfalls bewohnt, aber das Augenmerk ist klar die Stadt Joulis in der Mitte der Insel.
Dichtern, Denkern und Philosophen war die Insel Heimat. Namen wie Simonides von Keos oder Erasistratos wurden hier geboren.
Die Insel bietet Archäologen Einiges. Sie ist wahrscheinlich der wichtigste Fundort für frühsteinzeitliche oder bronzezeitliche Artefakte. Eines aber ist bewisen: die Insel war schon seit der Jungsteinzeit bewohnt. Funde, die auf eine spätere Siedlung schließen ließen, wurden auch gefunden.
Kea ist zweifelsohne der wichtigste archäologische Tummelplatz der Archäologen in den Kykladen. Der Höhepunkt der Besiedlung bzw. Siedlungsaktivität war wohl mit Beginn der spätkykladischen bis zur Mitte der mittelkyladischen Zeit. In Ihrer Blütezeit war sie eine der wichtigsten Siedlungen der südlichen Kykladen. Derjenige, der sich für eine Mischung aus Bronzezeit bis zur Zeit der großen griechischen Dichter und Denker interessiert, sollte Kea besuchen.










