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Die Saronischen Inseln vor Athen

Samstag, 19. April 2008 | Autor: admin

Was dem Münchner der Gardasee und dem Hamburger Sylt ist, ist dem Athener die Inselgruppe der Saronischen Inseln. Einen Katzensprung von der Hauptstadt Griechenlands entfernt, werden diese Inseln im Saronischen Golf gerne als Sommerfrische genutzt. An den Wochenenden strömen die meist einheimischen Touristen auf die sieben Inseln, wovon jede ihren eigenen Charakter hat. Die größte Insel ist Ägina, eine grüne Insel mit vielen antiken Stätten. Auch der Hafen an ihrer Westküste hat seinen Ursprung in der Antike. Daneben findet man den dorischen Aphaia-Tempel und die antike Ruinenstadt Paleochra. Anziehungspunkt für die Griechen sind aber wohl mehr die Badeinsel Moni und das rege Leben von Ägina-Stadt mit ihren zahlreichen Cafés und Tavernen. Nicht nur in Griechenland ist diese Insel auch berühmt für ihre Pistazien, die im August geerntet werden.
Die Insel Hydra mit ihrer schroffen und bizarren Landschaft ist etwas für Erholungssuchende. Die fast autofreie Insel kann man gut zu Fuß entdecken und muss man teilweise auch. Viele der sehenswerten Klöster im Inneren des Landes sind tatsächlich nur auf diesem Wege erreichbar. Viele Künstler hat es nach Hydra gezogen, so dass hier trotz der Einfachheit auch der gewisse Schick der Boheme herrscht. Die Insel Poros, deren Ursprung vulkanisch ist, erinnert mit ihrer kubischen Architektur an die Kykladen. Man findet hier schöne, sandige Strände, Wälder und die Ausgrabungsstätte eines antiken Poseidon-Tempels.


Die Insel Spetses bietet den Sommerfrischlern viel erholsamen Schatten durch ihre ausgedehnten Kiefern- und Pinienwälder. Angistri, die kleinste Insel der Saronischen Inseln, ist weniger frequentiert als die anderen Inseln dieser Inselgruppe und damit gerade für die Wochenenden ein Geheimtipp.

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Thema: Saronische Inseln

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