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Die Metéora-Klöster

Samstag, 28. Juni 2008 | Autor: admin

Meteora-Klöster in ThessalienAls bekannte touristische Sehenswürdigkeit auf dem griechischen Festland gelten die sogenannten “schwebenden Klöster” auf den Metéora-Felsen. Die Metéora-Klöster stehen in Thessalien, etwa 90 Kilometer von der Stadt Larisa entfernt. Die gesamte Landschaft dieser Region gehört zu den interessantesten ganz Griechenlands. Bereits bei der Anreise sieht man von großer Entfernung den “Steinernen Wald” am Rande einer Tiefebene. Gemeint sind Felsen, die in der Nähe der kleinen Stadt Kalambaka steil aufragen. Auf diesen Felsen befinden sich insgesamt vierundzwanzig Klöster, von denen derzeit noch sechs von Mönchen bewohnt werden. Die meisten anderen ehemaligen Gebäude sind dem Verfall preisgegeben.

Meteora-Klöster in Thessalien

Die Entstehung der Metéora-Klöster geht bis ins 11. Jahrhundert zurück, als sich Eremiten in Felshöhlen niederließen. Zunächst lebten diese Mönche völlig allein und hielten nur gemeinsame Gottesdienste ab. Schließlich gründete ein Mönch vom Berg Athos das erste Kloster, weitere wurden in den folgenden Jahrhunderten auf den steilen Felsen unter schwierigsten Bedingungen erbaut. Im 19. Jahrhundert gaben die Mönche einen Großteil der Klöster auf. Sie kletterten damals an Strickleitern auf die steilen Felsen oder wurden mit Seilwinden in Körben heraufgezogen. Heute bringen Busse auf einer Serpentinenstraße die zahlreichen Besucher in die Nähe der noch existierenden Klöster. Das letzte Stück ist dann per Fuß über sichere Steintreppen zu bewältigen.

Bei der Besichtigung der Klöster wird auf eine strenge Kleiderordnung der Touristen geachtet. Arme und Schultern sind grundsätzlich zu bedecken, Männer müssen lange Hosen und Frauen lange Röcke tragen. Mittlerweile sind die bekannten Felsen auch Domizil für Kletterer geworden. Dafür entdeckt wurden sie in den 80’er Jahren des 20. Jahrhunderts. Etwa 170 Gipfel mit über 600 Routen stehen den Kletterern zur Verfügung. Kletterwege gibt es in allen Schwierigkeitsgraden von alpin bis sportlich, vor allem viele Genusstouren im 6. und 7. Grad der UIAA-Skala.

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Thema: Sehenswürdigkeiten

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