Die Inselwelt der Südlichen Sporaden
Freitag, 2. Mai 2008 | Autor: admin
Es ist nicht mehr weit zur Küste Kleinasiens, wenn man auf den Südlichen Sporaden ist. Diese Inselgruppe liegt in Sichtweite der Türkei, im ägäischen Meer an der Ostküste von Griechenland. Sie umfasst ungefähr 170 meist unbewohnte Inseln. Nur auf cirka 30 der Inseln der Südlichen Sporaden sind Menschen ansässig. Die meisten Inseln sind gebirgig. Das gemäßigte Mittelmeerklima beschert ihnen eine vielfältige Vegetation und teilweise auch fruchtbaren Boden. Auf den Südlichen Sporaden kann man durchaus auch auf Wälder stoßen, wenn sie nicht gerade durch verheerende Feuer abgebrannt sind, wie in weiten Teilen der Insel Karpathos. Zu den wohl bekanntesten Inseln der Südlichen Sporaden zählen jene, die am meisten von Touristen besucht werden. Dazu gehört die Insel Rhodos, die zu den vier größten Inseln von Griechenland zählt; die Insel Samos, auf der eine Vielzahl von Quellen entspringt und der Insel eine besonders grüne Vegetation bescheren; die Insel Kos, die bekannt ist für ihre ausgedehnten Sandstrände und ihre idyllischen Bergdörfer; die Insel Ikaria, eng mit der griechischen Mythologie verbunden und bekannt für ihre schwefelhaltigen Quellen.
Obwohl auch auf Ikarus der Tourismus eine wichtige Rolle spielt, wird hier immer noch Landwirtschaft betrieben. Auch der Fischfang trägt zum Einkommen der Inselbewohner bei. Auf den Inseln Rhodos, Samos und Kos ist der Tourismus mittlerweile der wesentliche Wirtschaftsfaktor. Die Inseln sind aufgrund ihres gemäßigten Klimas beliebt und aufgrund der zahlreichen Sandstrände, die man an ihren Küsten finden kann. Auch zum Wandern eignen sich die Inseln hervorragend. Seit einigen Jahren verfügt Kos über einen der raren Yachthäfen in Griechenland, so dass das Gebiet um die Sporaden auch bei Seglern immer beliebter wird.










