Die Insel Korfu
Mittwoch, 4. Juni 2008 | Autor: admin
Vor der westlichen Küste von Griechenland findet man eine Inselgruppe, die sich von Albanien bis zum nördlichen Teil des Peloponnes hinzieht: die Ionischen Inseln. Sie bestehen aus sieben Hauptinseln sowie einigen kleineren Inseln und bilden den kleinsten Verwaltungsbezirk von Griechenland.
Zu den Hauptinseln dieser Inselgruppe zählen neben Korfu, die Insel Ithaka, die Insel Paxos, die Insel Lefkas, die Insel Kephalonia und die Insel Zakynthos am nördlichen Peloponnes, während die Insel Kythira im südlichen Teil des Peloponnes liegt. Griechenland wurden die Ionischen Inseln 1864 zugeordnet. Die Herrschaft der Venezianer, die bis 1797 dauerte, hat die Inseln bis heute geprägt. Schlendert man durch die Hauptstadt von Korfu, Kerkira, so ist der venezianische Einfluss noch überall sichtbar. Nicht nur durch die venezianisch geprägte Architektur unterscheiden sich die Ionischen Inseln von vielen anderen Inseln Griechenlands.
Das Klima ist milder und es regnet mehr als etwa im östlichen Teil Griechenlands. Korfu wird auch als die „grüne Insel“ bezeichnet und das hat seinen Grund. „Da wachsen große Bäume, kräftig sprossend – Birnen und Granaten und Apfelbäume mit glänzenden Früchten, und Feigen, süße, und Oliven kräftig sprossend. Denen verdirbt niemals die Frucht noch bleibt sie aus, Winters und Sommers über das ganze Jahr hin.“ So schrieb schon Homer in der Odyssee über Korfu. Die ausgedehnten Olivenhaine der Insel sollen insgesamt einen Bestand von 4 Millionen Bäumen haben. Kein Wunder, dass dieser Baum prägend für das Landschaftsbild der Insel ist. Korfu ist ein touristisch stark frequentiertes Gebiet. Die Erreichbarkeit der Insel ist gut, ebenso wie die touristische Infrastruktur. Von Piräus aus kann man die Insel mit der Fähre erreichen, in den Sommermonaten wird sie von vielen ausländischen Fluggesellschaften auch direkt angeflogen.










