Die griechische Stadt Patras
Mittwoch, 20. August 2008 | Autor: admin
Griechische Städte wie die Hafenstadt Patras gibt es nicht allzu viele in Griechenland. Die Stadt ist die viertgrößte der Städte Griechenlands. Patras hat vor allem aber Geschichte. Nicht so sehr in der Antike, sondern auch in der jüngeren Geschichte der Stadt. Die Stadt Patras wurde in ihrer jüngeren Geschichte schon oft von Erdbeben heimgesucht. Mal mit mehr, mal mit weniger Zerstörung. Patras liegt in einem seismisch aktiven Gebiet. Anscheinend ist die Stadt so etwas wie ein Ausgangspunkt von Erdbeben in natürlicher und politischer Hinsicht.
1821 war das Jahr des größten Erdbebens und im selben Jahr wurde von hier aus auch griechische Revolution gestartet von den Türken niedergeschlagen und anschließend wurde die Stadt eingeäschert. Der Hafen der Stadt spielt indes eine besondere Rolle. Der Hafen wird von den Griechen als Tor zur Europäischen Gemeinschaft verstanden. Der Fährhafen ist auch die erste Station aus Italien kommender Autos und Besucher.
Die Stadt hat auch antike Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da wären natürlich das Apollon-Theater und die Agiou-Nikolaou-Treppe und einiges mehr. Patras ist auch Sitz des Erzbischofs der griechisch-orthodoxen Kirche Griechenlands und zugleich Universitätsstadt. Im Jahre 2006 war Patras die Kulturhauptstadt Europas. Während des zweiten Weltkriegs wurde die Insel von den Achsenmächten besetzt und von den Alliierten bombardiert. Die dort stationierten Soldaten der Achsenmächte (Deutschland, Italien und Japan) haben nach der Bombardierung durch alliierte Luftstreitkräfte ein Massaker an der griechischen Bevölkerung verübt. Dabei kamen über 600 Einwohner ums Leben. Die interessante Stadt Patras hat über den Durchschnitt viel an junger und älterer Geschichte zu bieten.










