Die griechische Insel Ikaria
Donnerstag, 5. Februar 2009 | Autor: admin
Die Insel Ikaria ist Teil der Ostägäischen Inseln und bietet einiges an touristischen Sehenswürdigkeiten. Noch heute sprudeln die Thermalquellen, die schon seit der Antike bekannt sind. Die heiße Quelle enthält viele Mineralien wie beispielsweise Radium und Schwefel und auch das Edelgas Radon. Ganz in der Nähe der sprudelnden Quellen liegt die antike Ruinenstadt Drakanos, die man natürlich besichtigen kann. Die Hauptstadt der Insel ist die Hafenstadt Agios. Die Insel lässt sich auch anfliegen, ein kleiner Flugplatz liegt am Nordostrand des Eilands. Die höchste Erhebung der Insel ist der Berg Atheras mit ca. 1000 Metern Höhe.
Ikaria hat seinen Namen nicht von irgendwoher, sondern tatsächlich aus dem Mythos Ikarus und Dädalos entlehnt. Laut Saga bestatte hier Dädalos seinen Sohn Ikarus, die mit selbstgebauten Flügeln aus Wachs aus dem Gefängnis des Minotaurus von Kreta flüchteten. Hier soll Ikarus ins Meer gefallen und gestorben sein. Die Insel hat ihren Namen tatsächlich aus dem Mythos erhalten.
Wer Sehenswürdigkeiten auf der Insel sucht, der wird sie auch finden. Im Norden der Insel liegen alte Fischerdörfer und viele Tavernen. Die griechischen Schenken auf der Insel, haben die merkwürdige Eigenschaft erst spät in der Nacht zu öffnen und wieder sehr früh zu schließen. Es kann also sein, dass eine Taverne um Mitternacht öffnet und erste wieder um vier Uhr morgens schließt. Das ist ein spezieller Inselrythmus,den es nur hier auf Ikaria gibt. Allerdings ist das Dort nachmittags wie ausgestorben. Ikaria hat zwei Häfen, von denen jeweils in regelmäßigen Abständen Fähren zum Festland und zu anderen Inseln fahren.










