Der Peloponnes
Montag, 14. April 2008 | Autor: admin
Die Halbinsel des Peloponnes liegt im Süden von Griechenland und ist seit 1893 durch den Kanal von Korinth vom Festland aus zu erreichen. Es gibt mehrere Brücken über den Kanal, die den Peloponnes mit dem Festland von Griechenland verbinden. Auf der westlichen Seite liegt das Ionische Meer, auf der östlichen Seite die Ägäis. Die Fläche der Halbinsel beträgt cirka 21.500 qkm und ist mit rund einer Millionen Menschen besiedelt. Wie eine Vielzahl anderer Orte, ist der Peloponnes eng mit der griechischen Mythologie verbunden.
Der Name der Halbinsel wird zurückgeführt auf Pelops, der Sohn des Königs Tantalos. Der Peloponnes wird in sieben Regionen unterteilt: die bergige Region Arkadien; die Region Aegolis, die aufgrund ihrer Lage auch „Daumennagel“ genannt wird; die Region Lakonien, die den südlichsten Teil der Halbinsel bildet; die Region Messenien im Südwesten des Peloponnes; die Region Achaia/Elis im Nordwesten und die Regionen Korinthia und Attika. Die Hauptstadt Korinth liegt direkt am Kanal von Korinth. In der Antike war sie die wichtigste Stadt von Griechenland neben Athen. Der Peloponnes ist in weiten Teilen gebirgig, man findet aber auch fruchtbare Felder und besonders an der Westküste schöne Sandstrände. Auf dem Peloponnes liegt auch eines von Griechenlands größten Gebieten für Weinbau. Die wichtigsten Städte des Peloponnes sind Korinth, Patras und Sparta. In der Antike war Sparta die Hauptstadt der Halbinsel. Ihre Lage zwischen zwei Gebirgszügen bot der Stadt und ihren Einwohnern einen guten Schutz vor Feinden. Patras ist Universitätsstadt und verfügt über einen bedeutenden Hafen. Korinth, die zweitgrößte Stadt des Peloponnes, ist durch den Kanal von Korinth auch Anziehungspunkt für Touristen, die den Kanal durchqueren.










