Chios – Griechische Insel
Sonntag, 28. Dezember 2008 | Autor: admin
Die Insel Chios ist eine recht große Insel die zu der Inselgruppe der ostägäischen Inseln gehört. Chios gehört hoheitsrechtlich zu Griechenland und verwaltungstechnisch zur Ostägäis. Das Eiland hat eine ungefähre Fläche von 840 Quadratkilometern und etwa 53000 Einwohner. Hauptstadt ist die gleichnamige Hauptstadt Chios. Die Insel hat eine Küstenlänge von 213 km und zählt zu den fünftgrößten Inseln Griechenlands.
Chios ist ein gebirgiges Inselchen, der höchste Berg ist etwa 1300 Meter hoch. Der Berg trägt den Namen Pelineo. Die Insel ist seit knapp 5000 Jahren bewohnt. Das bestätigen Funde aus den Höhlen von Agios Gala. Die Funde wurden auf das 3. Jahrtausend vor Christus datiert.
Chios war einst eine Seemacht und auch ein Zentrum des Handels und der Kultur. Die Perser unter Xerxes waren schon fast traditionell die Feinde Griechenlands und somit auch die Feinde Chios. Die Insel wurde von den Persern erobert und der einstige Wohlstand ebbte abrupt ab.
Nachdem die Perser von den Spartanern und anderen Griechen besiegt wurden, wurde auch der persische Statthalter von Chios von der Insel vertrieben . Fortan erlebte die kleine Insel wieder einen bescheidenen wirtschaftlichen Aufschwung. In der Prähistorik war Chios eine wohlhabende und dicht bevölkerte Insel.
Doch nach dem Unabhängigkeitskrieg gegen die Osmanen wurde der größte Teil der Inselbewohner von den osmanischen Eroberern hingemetzelt. Einige historische Schriften gehen von 40 000 Toten aus. Das Massaker löste in der ganzen Welt ein Sturm der Empörung aus. Dennoch, eine wirkliche Sehenswürdigkeit ist das Kloster Nea Moni. Das Kloster zählt zu den wichtigsten griechisch-orthodoxen Kirchenbauten des 11. Jahrhunderts.










